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Kongress E-Gov abgesagt

09.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Kurzfristig hat die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) ihr erstes großes Forum mit Ausstellung für IT im öffentlichen Dienst verschoben. Geplant war eine Veranstaltung mit 700 bis 900 Teilnehmern, über 50 Ausstellern und prominenten Rednern wie dem Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, und IBM-Boss Walter Raizner. Das Ganze soll nun am 28. und 29. Januar 2004 stattfinden.

Günther Wohlfahrt, Geschäftsführer der KMK, begründet die Verschiebung mit der "angespannten Wirtschaftslage und der Diskussion um geplante Umstrukturierungen in den Verwaltungen", die zu Verunsicherung geführt haben. Die Aussteller wurden von der Absage erst etwa eine Woche vor Kongressbeginn überrascht. Hinter vorgehaltener Hand wurde der Vorwurf laut, die Messegesellschaft habe nicht ausreichend für die Veranstaltung geworben. Manche Kritiker äußerten, das Treffen hätte besser in Bonn oder Berlin stattgefunden. Viele Teilnehmer aus Behörden hätten dann die knappen Reisebudgets nicht belasten müssen. (hk)