Backup-Software

Komplettsicherung virtualisierter Umgebungen

12.03.2009
Uli Ries ist freier Journalist in München.
Anzeige  HPs neue Version 6.1 der Backup-Lösung Data Protector soll die Daten- und Rechtssicherheit verbessern und Anwender beim Konsolidieren und der Virtualisierung ihrer IT-Infrastrukturen unterstützen.
Die neueste Version der für virtuelle Umgebungen konzipierten Backup-Software HP Data Protector 6.1 soll sich durch neue Funktionen auszeichnen, die Backups sicherer und rechtsverbindlicher machen sollen.
Die neueste Version der für virtuelle Umgebungen konzipierten Backup-Software HP Data Protector 6.1 soll sich durch neue Funktionen auszeichnen, die Backups sicherer und rechtsverbindlicher machen sollen.
Foto: Hewlett-Packard

Hewlett-Packards Data Protector 6.1 soll eine umfassende Datensicherung virtueller Umgebungen ermöglichen. Durch diverse Techniken soll zudem die Menge der zu sichernden Backup-Daten reduziert werden, so dass die Kosten für die Datensicherung sinken. Laut einer HP-internen Vergleichskalkulation der einjährigen Lizenz- und Supportkosten sollen die Gesamtkosten bis zu 70 Prozent unter denen vergleichbarer Angebote liegen. HP rundet das Software-Angebot mit einer zinsfreien Null-Prozent-Finanzierung ab.

Die Backup-Lösung bietet diverse flexible Optionen zur Minimierung der zu sichernden Datenmenge, zu denen unter anderem die virtuelle Vollsicherung und die Deduplizierung – also das Entfernen doppelt vorhandener Daten – gehören. Unternehmen können dann auf diejenigen Methoden zur Datenreduzierung und -deduplizierung zurückgreifen, die ihren Anforderungen am ehesten entsprechen.

Das Risiko von Informationsverlusten lässt sich am Besten durch komplette Sicherungen ganzer virtueller Umgebungen minimieren. HP Data Protector 6.1 unterstützt acht verschiedene Methoden der Datensicherung von VMware-basierten Infrastrukturen. Dies schließt auch die Integration von VMware Consolidated Backup ein, einer für das zentralisierte Backup virtueller Maschinen entwickelten Software.

Über eine zentrale Schnittstelle können mit RPO und RTO zwei für die Sicherung wichtige Kenngrößen definiert werden. RPO (Recovery Point Objective) bestimmt den Zeitraum, der höchstens zwischen zwei Datensicherungen liegen darf, und RTO (Recovery Time Objective) beschreibt die Zeit, die vom Zeitpunkt des Schadens bis zur vollständigen Wiederherstellung der Geschäftsprozesse maximal vergehen darf. Anhand dieser Vorgaben führt der Data Protector dann seine Sicherungen durch.

HP Data Protector 6.1 bietet außerdem ein zentralisiertes Management der Schlüssel aller per Verschlüsselungstechnik gesicherten Speichermedien.

Zusätzlich bietet HP seinen Kunden die so genannten Data Protection Services an. Diese auf Best Practices basierenden Beratungsdienstleistungen sollen Unternehmen bei der optimalen Erfüllung ihrer Compliance-Anforderungen bezüglich des gesetzeskonformen Speicherns helfen. Das Angebot umfasst außerdem Dienstleistungen, die eine schnelle Implementierung der Software sicherstellen. Beide Dienstleistungen sollen Kunden bei der Kostenreduktion der Speicheroptimierung unterstützen.