Kompakte Digitalkamera: Benq DC-X720

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Kamera ist nur 1,25 Zentimeter dick und damit besonders kompakt. Einen optischen Sucher hat sie nicht, dafür ein 2,5-Zoll-Display. Nett: Benq legt dem Gerät eine schwarze Stofftasche bei.

Testbericht

Ausstattung: Statt der üblichen Empfindlichkeitseinstellungen ISO 100, 200, 400 etc. bietet die X720 die Optionen ISO 80, 160, 320, 400 und 800. Ansonsten lassen sich neben diversen Motivprogrammen die Belichtungsmessung und der Weißabgleich manuell anpassen. Die Kamera ist mit einem Pentax-Objektiv bestückt, welches eine Lichtstärke ab f2,7 liefert und einen Makrobereich ab 15 Zentimeter zulässt (etwas viel). Negativ: Die X720 unterstützt keine SDHC-Karten.

Bildqualität: Die Auflösung war in allen drei Messbereichen recht ungleichmäßig hoch. Vor allem bei kurzer Brennweite lag der Wirkungsgrad in der Bildmitte bei knapp 100 Prozent, am Rand dagegen nur noch bei 60 Prozent. Im Schnitt ergab das dennoch einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Die Helligkeit ließ zum Bildrand hin leicht nach, die Werte lagen aber noch im akzeptablen Bereich. Dafür war das Bildrauschen sogar bei ISO 80 zu hoch, bei ISO 800 kritisch.

Fazit: In Sachen Bildqualität konnte die X720 nur bedingt überzeugen. Vor allem die ungleichmäßige Auflösung und das starke Rauschen trübten den ersten Eindruck. Denn die Kamera ist sehr hübsch und ließ sich super bedienen.