Neue Intel Stromspar-CPUs für Mikroserver

Kompakte Cloud-Rechner

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Kleine, energieeffiziente Server sollen den Bedarf nach kompakten Rechnern für Cloud Computing und Virtualisierung befriedigen. Intel kündigt dafür einen ganz neuen Servertyp an.

Intel-Manager Sean Maloney hat auf dem Intel Developer Forum 2009 eine Strom sparende Server-CPU aus der Xeon 3000-Serie vorgestellt. Eine Variante mit 45 Watt soll noch in diesem Jahr vom Band laufen. Ein Chip mit 30 Watt wird im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen.

Will den Trend zu kleinen, engergieeffizienten Mikroservern fördern: Sean Maloney, Executive Vice President von Intel.
Will den Trend zu kleinen, engergieeffizienten Mikroservern fördern: Sean Maloney, Executive Vice President von Intel.
Foto: Intel

Die Chips sollen einen neuen Trend befördern, nämlich den zum Mikroserver. Laut Intel verstärken vor allem Cloud Computing und Virtualisierung die Nachfrage nach kompakten, preiswerten und energieeffizienten Servern. Laut Maloney haben die Energiekosten schon einen Anteil von 25 Prozent am IT-Budget. Außerdem sollen die neuen Server leichter skalierbar sein.

Referenzdesign

Maloney zeigte auch schon ein Referenzdesign für einen Mikroserver, der 16 Module in ein Gehäuse mit 8,75 Zoll packt. Der klassische Itanium-Chip bleibt aber nach wie vor ein wichtiger Baustein in Intels Server-Strategie. Eine neue Itanium-Version, der »Tukwila« soll im ersten Quartal 2010 erscheinen, auch Nachfolge-CPUs sind bereits in der Entwicklung. Einen Überblick über aktuelle Intel Server-Prozessoren finden Sie hier.