Königsdisziplin Enterprise-Content-Management

14.11.2001 | von Ulrich Kampffmeyer

Wichtige Komponente von Content-Management-Systemen (CMS) ist daher die Trennung von Layout- und Strukturinformationen vom eigentlichen Inhalt. Für diese Aufgabe gewinnt die Extensible Markup Language (XML) an Bedeutung, ohne dass die Nutzung von XML für Schnittstellen und Dokumentformate heute bereits als grundlegende Eigenschaft von Produkten vorhanden ist.

Drei Hauptströmungen

Bei der Betrachtung des Themas Content-Management muss man zwischen der generellen Kategorie CMS sowie zwei speziellen Ausprägungen, den Web-Content-Management-(WCMS) und den Enterprise-Content-Management-Systemen (ECMS) unterscheiden. Sie haben verschiedene Ursprünge, unterschiedliche Funktionen und gehen in ihrem Anspruch sehr auseinander.

Derzeit lassen sich somit drei Hauptströmungen für Content-Management feststellen:

Die erste kann man als Content-Management im engeren Sinn betrachten.

Hier geht es um den Inhalt, der aus digitalen Büchern, digitalen Videos und Musik besteht. Er will verwaltet, abgerechnet, geschützt und verteilt werden. Ziel vieler Informationsanbieter ist die gesicherte und auf die Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe gerichtete Vermarktung des Content.