Kodak Z1285

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Kodaks 12-Megapixel-Kamera wartet mit optischem 5fach-Zoom auf. Praktisch fanden wir, dass die Z1285 im Automatikmodus selbständig die Fokussierung auf "Unendlich" stellt, wenn Sie Landschaftsaufnahmen machen.

Testbericht

Bildqualität: Die Kodak Z1285 produzierte erst ab ISO 800 deutliches Bildrauschen - erreichte dann aber schon einen kritischen Messwert. Die Eingangsdynamik, also die Anzahl der möglichen Blendenstufen, war bis ISO 400 hoch bis sehr hoch. Die Ausgangsdynamik, sprich, die darstellbaren Helligkeitsstufen, erreichte sogar bei ISO 1600 noch mittelmäßige Werte. Die Auflösung verlief bei kurzer und mittlerer Brennweite recht gleichmäßig und ließ auch zum Bildrand hin kaum nach. Im Telebereich lag der Messwert jedoch deutlich unterhalb der beiden anderen Ergebnisse, was aber dennoch in einem sehr hohen Wirkungsgrad resultierte. Bei langer Brennweite verlor die Kamera darüber hinaus zum Bildrand hin um 0,8 Blenden an Helligkeit, was sehr viel ist.

Ausstattung: Die Z1285 ist mit 58 MB internem Speicher ausgestattet, der sich über den SD-Slot erweitern lässt. Neben dem Automatikmodus und dem Programmmodus, in den Sie ISO-Wert ändern und die Belichtungskorrektur nutzen können, bietet die Kamera auch noch einen komplett manuellen Modus an, der Ihnen Freiheiten bei Blende und Verschlusszeit lässt.

Fazit: Kodaks 12-Megapixler erstaunte uns mit gutem Rauschverhalten, und auch sonst war die Bildqualität in Ordnung. Allerdings brauchte der Autofokus besonders bei langer Brennweite recht lange. Und die Kamera tendiert bei Tageslichtbildern etwas zu Blauchstich - Kodak-untypisch.