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Kodak schließt Produktionsstätten

25.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eastman Kodak treibt seinen Umbau zu einem Anbieter digitaler Produkte gezwungenermaßen weiter voran. Es schließt dazu einige Produktionsstätten am Stammsitz in Rochester, New York, und reduziert den Ausstoß einer Fabrik für Endkundenfilme im chinesischen Xiamen. Insgesamt werden dadurch 900 Arbeitsplätze gestrichen, das Unternehmen schreibt dafür geschätzte Sonderbelastungen von 153 Millionen Dollar ab.

Die Produktion seiner Farbfoto-Papiere konsolidiert Kodak in Werken in Colorado un England. Außerdem macht es eine Entsorgungsstelle für Polyester-Müll dicht und lässt diese Aufgabe künftig extern erledigen. Im Juli hatte Kodak für sein zweites Fiskalquartal einen Verlust von 146 Millionen Dollar oder 51 Cent pro Aktie ausgewiesen, nachdem die Nachfrage nach Filmen und Fotopapier unerwartet stark zurückgegangen war. Gleichzeitig hatte das Unternehmen den Abbau von 22.500 bis 25.000 Stellen angekündigt. (tc)