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Keyspan verbindet PCs via USB und Parallel-Port

16.08.2004

Der US-Hersteller Keyspan will mit einem neuen Kabelsystem den Datenaustausch zwischen Rechnern mit und ohne USB-Schnittstelle ermöglichen. Es verbindet die parallele Schnittstelle älterer PCs mit dem USB-Port neuer Rechner.

Dem Kabel liegt eine Software bei, über die Anwender auf die Daten der verbundenen PCs zugreifen können. Dateien werden laut Hersteller mit bis zu zehn Megabyte/s übertragen, wobei eine 32-Bit-CRC-Prüfung für die Integrität der Daten sorgt. Das System setzt den Einsatz von Windows ab Version 95 voraus. Der Preis in den USA liegt bei knapp 30 Dollar.

Ob das Produkt auch hier zu Lande angeboten wird, ist nach Auskunft des deutschen Keyspan-Distributors Format.de noch unklar. Format.de verweist zum Verbinden von Rechnern auf den rund 130 Euro teuren USB-Server von Keyspan, mit dem sich über USB ein IP-Netz aufbauen lässt. Allerdings funktioniert das nur mit Windows ab Version 2000 und Mac OS X ab Variante 10.2.8.

Alternativ lassen sich zwei PCs auch via Ethernet oder WLAN (Wireless LAN) verbinden. Dabei wird nicht unbedingt ein Access-Point benötigt, wenn lediglich ein "Ad-Hoc"-Netz eingerichtet wird. Netzwerkkarten (100 Megabit/s) sind bereits ab unter zehn Euro, WLAN-Adapter je nach Ausführung ab rund 20 Euro pro Stück zu haben. (lex)