Kennwörter auf dem Blackberry sicher verwalten

Kennwort-Manager für Blackberry OS

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Blackberry hat eine eigene Kennwort-Applikation erstellt, mit der sich Zugangsdaten auf dem Smartphone vor unbefugtem Zugriff schützen lassen. Die App arbeitet dabei nicht nur mit dem neuen Blackberry OS 10 zusammen, sondern auch mit Vorgängerversionen des Betriebssystems.

Mit dem neuen Blackberry Z10 gibt es nicht nur ein neues Smartphone des kanadischen Herstellers (das wir in diesem Beitrag ausführlich getestet haben), das neue Betriebssystem wird von Blackberry auch mit bekannten Anwendungen unterstützt. Eine davon ist die Passwort-Verwaltung "Kennwort Verzeichnis". Der direkte Link zur Blackberry App World ist aktuell nicht erreichbar, die App lässt sich aber mit einer einfachen Suche nach "Password Keeper" vom Smartphone aus entdecken.

Diese bietet einen lokalen Safe für Kennwörter, direkt auf dem Blackberry Smartphone. Diese App speichert Zugangsdaten ab und nimmt sie auch beim Umzug auf ein neues Blackberry Smartphone mit. Praktisch ist, dass die Anwendung auch neue Passwörter erstellen kann - diese sind oft deutlich komplexer als die leicht zu merkenden Kennwörter, die man als Nutzer normalerweise bevorzugt. Die Anwendung gibt es nicht nur für Blackberry 10, sondern auch für Vorgängermodelle - sogar ein Austausch der geschützten Kennwortdatei zwischen zwei Blackberrys ist möglich.

Fazit: Umsonst und praktisch

Die App ist praktisch, vor allem wer viele Kennwörter verwalten oder starke Passwörter erstellen möchte. Allerdings bieten sie nicht die Vorteile wie etwa LastPass - es fehlt etwa eine Online-Anbindung. Dafür ist App kostenlos, ein Versuch schadet daher nicht.