Hotelkette

Kempinski kommuniziert mit Google Apps for Business

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Schon seit November 2010 nutzt die Hotelkette Kempinski das Cloud-Paket "Google Apps for Business".

Kempinski Hotels ist in 30 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 21.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen betrieb einer Case Study von Google zufolge vor der Einführung von Google Apps eine eigene Email-Infrastruktur mit über 50 Servern sowie Gateways mit Anti-Malware- und Archiv-Systemen. Damit gab es wiederholt Stabilitäts- und Verfügbarkeitsprobleme.

Das Atlantic in Hamburg ist eines der bekanntesten Kempinski-Luxushotels in Deutschland.
Das Atlantic in Hamburg ist eines der bekanntesten Kempinski-Luxushotels in Deutschland.
Foto: Kempinski Hotels

"Wir suchten eine neue Lösung - ein solides, benutzerfreundliches und flexibles System für E-Mail, Kalender und Kontakte, das insgesamt besser zu unserem dezentralen 24/7-Geschäftsmodell passt", erläutert Alexander Gundlak, Director Collaboration and Web Services bei Kempinski Hotels. Man habe außerdem ein System gesucht, das sich in Richtung Cloud-Zusammenarbeit erweitern lässt, um potenziell das hauseigene Intranet zu ersetzen.

Seit November 2010 arbeitet Kempinski Hotels mit Google Apps for Business. Nach einer Pilotphase wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren zunächst 4500 Benutzer migriert. Inzwischen nutzen etwa 5100 Kempinski-Mitarbeiter weltweit Google Apps; innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen weitere 400, während der kommenden fünf Jahre nochmals 3000 Nutzer hinzukommen. Gmail und Google Kalender sind die am häufigsten genutzten Tools. In der Implementierungsphase arbeitete Kempinski mit dem Google-Partner Cloud Technology Solutions zusammen.

"Viele von uns hatten Google Apps bereits privat genutzt und waren daher mit dem Produkt vertraut und kannten seine Vorteile", sagt Gundlak. An der Unternehmens-Version habe insbesondere überzeugt, dass Google Apps for Business als Cloud-basierendes Produkt bereits etabliert und weiter entwickelt war als andere Produkte; zudem sei das Lizenzmodell transparent und verständlich. Last, but not least habe Kempinski sich von Google Apps auf weniger Kosten und Administrationsaufwand sowie mehr Effizienz erhofft.

Und diese Erwartungen habe sich aus Sicht des Kempinski-Verantwortlichen erfüllt: "Google Apps for Business läuft zuverlässig und stabil. Die Anwendungen sind immer aktuell - ohne Extrakosten für Updates und Administration - und wir haben stets Zugang zu neuen Technologien", sagt Gundlak. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Mitarbeiter über Google Drive gemeinsam in Echtzeit an Dokumenten arbeiten könnten. Insgesamt wolle man die Zusammenarbeit mit Google weiter vertiefen.