Entwarnung

Keine Werbung von Google im Nest-Thermostat

22.05.2014
In die vernetzten Thermostate der Firma Nest soll nach ihrem Kauf durch Google doch keine Werbung kommen.

Nest-Gründer Tony Fadell setzte den Spekulationen ein Ende: Anzeigen im Bildschirm passten nicht zum Nutzungsmodell seiner Geräte, erklärte er dem Technologieblog "Re/code" am späten Mittwoch. Die Gerüchte waren von einer Google-Börsenmitteilung ausgelöst worden, in welcher der Konzern für die Zukunft Werbung auf Kühlschränken, Thermostaten, Brillen, Uhren und auch in Auto-Cockpits in Aussicht stellte. Google hatte Nest im Januar für 3,2 Milliarden Dollar gekauft.

Tony Fadell und Matt Rogers, vor dem Kauf durch Google CEO und VP of Engineering von Nest
Tony Fadell und Matt Rogers, vor dem Kauf durch Google CEO und VP of Engineering von Nest
Foto: Nest

Zugleich musste Nest in einer offiziellen Rückruf-Notiz erstmals Verkaufszahlen seines zweiten Geräts, des vernetzten Rauchmelders Protect, nennen. Demnach wurden rund 440.000 Protect-Rauchmelder abgesetzt. Das Unternehmen hatte vor einigen Wochen ihren Verkauf gestoppt. Es wurde festgestellt, dass eine vielbeworbene Funktion des Geräts - die Möglichkeit, den Alarm mit Wink-Bewegungen auszuschalten - den Einsatz der Rauchmelder bei tatsächlichen Bränden beeinträchtigen könnte. Der Fehler soll per Software-Update über das Internet behoben werden. (dpa/tc)