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Keine weiteren Verzögerungen im Microsoft-Prozeß

15.10.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die Aussage von Richter Thomas Jackson war eindeutig: Der Microsoft-Prozeß soll nicht weiter hinausgezögert werden. Die Gates-Company hatte eine Verschiebung der Verhandlung auf den 2. November beantragt, weil die Regierung in letzter Minute neue Anklagepunkte aufgenommen habe. Daher wollte die Software-Company noch zwei weitere Zeugen befragen. Unternehmenssprecher Murray äußerte seine Enttäuschung über die Entscheidung des Gerichtes. Die Regierung solle neue Klagen einreichen, die dann in einem separaten Prozeß behandelt werden, oder die neuen Anklagepunkte vollständig unter den Tisch

fallen lassen.