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Keine Rassendiskriminierung bei Kozmo.com

05.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Online-Lieferant Kozmo und eine Washingtoner Bürgerrechtler-Gruppe haben sich außergerichtlich geeinigt. Die Bürgerrechtler warfen Kozmo im April diesen Jahres Rassendiskriminierung vor: Bestimmte Gebiete in Washington mit vorrangig farbigen Einwohnern, würden nicht beliefert.

Kozmo beliefert rund 300.000 Kunden in elf US-amerikanischen Städten mit Videos, Snacks, Büchern, Zeitschriften, CDs und Drogeriewaren. Das Angebot wird online geordert und innerhalb einer Stunde per Fahrradkurier direkt nach Hause geliefert (Computerwoche.de berichtete). Eigenen Angaben zufolge sahen die Bürgerrechtler nun ein, dass der kritisierte Service in bestimmten Gebieten andere Gründe habe. Aus der Gegnerschaft werde nun Zusammenarbeit, um das Internet auch für Minderheiten besser verfügbar zu machen. Dafür will Kozmo 125.000 Dollar investieren.