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Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Vodafone D2

29.05.2006
Gewerkschaft und Management bestätigen eine Einigung bei den Verhandlungen.

Der Mobilfunkkonzern Vodafone D2 will bei der geplanten Umstrukturierung seines Technikbereichs auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. "Wir haben mit dem Management vereinbart, dass es mittelfristig keine betriebsbedingte Kündigungen geben wird", sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft IG Metall, Siegfried Balduin, am Montag in Düsseldorf. Ein Konzernsprecher bestätigte die Angaben.

Ziel sei es, möglichst viele der 500 betroffenen Mitarbeiter zu halten. Um einen Stellenabbau zu vermeiden, sollen die Mitarbeiter weiter qualifiziert und dann in anderen Geschäftsfeldern beschäftigt werden. Denkbar sei etwa ein Einsatz im Vertrieb, sagte Balduin. Zudem sollen in der Zentrale in Düsseldorf weniger Arbeiten an Fremdfirmen vergeben werden.

Hintergrund der Umstrukturierung ist der weitgehende Abschluss des UMTS-Netzaufbaus. Vodafone D2 hat in den vergangenen Jahren die dichteste UMTS-Infrastruktur Deutschlands geknüpft. In den vergangenen Wochen war wiederholt über Einschnitte bei Vodafone D2 spekuliert worden. Laut früheren Angaben aus Kreisen der britischen Muttergesellschaft sollen dabei bis zu 2.500 der insgesamt 9.300 Stellen durch Abbau und Auslagerung gefährdet gewesen sein. Vodafone D2 wies dies allerdings zurück. (dpa/ajf)