Kaspersky Lab will den Mittelstand stärker ansprechen

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Kaspersky Lab will die Zielgruppe kleiner und mittelständischer Unternehmen künftig stärker als bisher in seinem Portfolio berücksichtigen. Dazu hat der Sicherheitsspezialist eine Strategie entwickelt, die neben maßgeschneiderten Produkten auch die Ansprache von Resellern sowie die Erweiterung des Außendienstes vorsieht.

Als erste Maßnahme, Firmen von zwei bis 50 User-PCs gezielt vor Sicherheitsbedrohungen zu schützen, erweitert das Unternehmen die Business-Produktlinie Kaspersky Open Space Security. Dabei handelt es sich um ein Produkt-Bundle aus fünf Lizenzen von Kaspersky Anti-Virus für Workstation und einer Lizenz von Kaspersky Anti-Virus für Fileserver. Das Sicherheispaket ist in 5er-Schritten mit weiteren Workstations erweiterbar und wird ab April als Box-Version im Handel sowie online angeboten. Der Preis für die Standard-Version beträgt 249 Euro, die Erweiterungen um fünf Lizenzen für Workstations kommt auf 199 Euro.

"Es gibt im deutschsprachigen Raum weit über 20.000 Händler, die sich um die IT-Belange kleiner und mittelgroßer Unternehmen kümmern. Mit diesen Resellern wollen wir als Partner zusammenarbeiten, um die 'Arztpraxis, den Steuerberater und die Schreinerei von nebenan' als unsere Kunden zu gewinnen", so Axel Diekmann, Managing Director bei Kaspersky Lab Central Europe. Dazu will der Sicherheitsanbieter nach eigenen Angaben im laufenden Jahr sein Produktportfolio um entsprechende Lösungen erweitern und die Außendienst-Teams verstärken.