"Stiller Schutz"

Kaspersky kündigt KIS und KAV 2010 an

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Der Moskauer Security-Softwareanbieter Kaspersky Lab bringt im Juni "Kaspersky Internet Security 2010" und "Kaspersky Anti-Virus 2010" in den Handel.

Mit diesen Produkten sollen Endkunden ihre PCs gegen alle möglichen Bedrohungen aus dem Internet absichern können. Die Neuauflagen stehen unter dem Motto "Stiller Schutz", das heißt KIS und KAV 2010 halten sich unaufdringlich im Hintergrund und sind einfacher zu bedienen als ihre Vorgänger.

Zu den wichtigsten Neuerungen in Kaspersky Internet Security und Kaspersky Anti-Virus gehören Kaspersky Safe Run ("Sandbox", eine virtuelle Umgebung zum Austesten möglicherweise schädlicher Programme), der URL Advisor (Einfärben der Browser-Adresszeile je nach Gefahrenpotenzial) sowie das Kaspersky Security Network/Urgent Detection System (Community, bei der Nutzer an der möglichst schnellen Entdeckung von Malware freiwillig mithelfen können). Insgesamt wurde die Bedienung insbesondere für technische Laien nochmals vereinfacht; Detailfunktionen für erfahrene Anwender und Spezialisten sind klarer von den Hauptfunktionen getrennt.

Weitere Neuerungen sind drei zusätzliche Bedrohungsklassen für die heuristische Analyse, automatische Updates mit neuen Technologien, eine verbesserte virtuelle Tastatur zur Eingabe von Passwörtern und PINs/TANs, Verschlüsselung von Passwörtern sowie eine erweiterte Applikationskontrolle.

Kaspersky Internet Security 2010 und Kaspersky Anti-Virus 2010 erscheinen Mitte Juni und kosten knapp 40 beziehungsweise 30 Euro. Die neuen Releases laufen unter Windows (ab XP SP2) und lassen sich über die Version 2009 sowie ohne Neustart des Rechners installieren. Zum Lieferumfang gehört eine Linux-basierende Live CD. Außerdem bietet Kaspersky eine spezielle Version für Netbooks an, die Ressourcen schont und auf einem USB-Stick statt auf CD ausgeliefert wird.