Ratgeber Karriere

Arbeiten in Startups

Karriereratgeber 2015 – Frank Geßner, 4scotty

Johannes Königes ist freier Autor in München.
Vom 10. bis 23. Dezember beantwortet der Internet-Experte und E-Commerce-Pionier Frank Geßner Fragen zum IT-Arbeitsmarkt, für wen sich der Wechsel in ein Startup lohnt und was diese so zahlen.
Frank Geßner ist Gründer des Job-Marktplatzes 4scotty.
Frank Geßner ist Gründer des Job-Marktplatzes 4scotty.
Foto: 4scotty

Frank Geßner gehört zu den Persönlichkeiten der deutschen Startup-Szene. Er war Mitgründer von Intershop und von 2012 bis 2014 Chief Information Officer bei Delivery Hero. Um das Recruiting von IT-Spezialisten deutlich zu vereinfachen, gründete Geßner 2014 zusammen mit Matthias Schleuthner den Job-Marktplatz 4Scotty, der sich speziell an die IT-Branche richtet.

4scotty hat das Bewerbungsverfahren umgedreht: IT-Unternehmen bewerben sich direkt bei den Spezialisten. Die Kandidaten erhalten auf ihr jeweiliges Profil passende Job-Angebote mit einem Gehaltsvorschlag.

 

Frank Geßner

Liebe Sarah,

PHP wird immer noch sehr stark nachgefragt, was wir auch auf unserer Plattform sehen. Dementsprechend brauchst du dir derzeit keine Sorgen machen und bist sehr gut aufgestellt.

Schaut man sich jedoch die aktuellen Entwicklungen an, macht es in jedem Fall Sinn, sich weiterzuentwickeln und JavaScript zu lernen. Gute FullStack-Developer sind sehr gefragt und werden gut bezahlt. Ich bin mir sicher, dass der Einsatz von JavaScript in Zukunft noch zunehmen wird, auch FullStack. Da haben wir noch längst nicht die Grenzen des Möglichen erreicht.

Ich rate Programmierern im Allgemeinen immer dazu, sich alle paar Jahre neuen Herausforderungen zuzuwenden, den Job zu wechseln und sich mit neuen Technologien auseinander zu setzen.

Es gibt in vielen Städten Meetups, die auch Hack-Sessions organisieren und ihren Teilnehmern gerne etwas neues beibringen. In solchen Communities fällt der Einstieg meistens gar nicht schwer.

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.

Viele Grüße,
Frank Geßner

Sarah Pietsch

Hallo Herr Geßner,

ich habe 2008 meinen Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht und arbeite seitdem vorrangig als PHP-Backend Programmiererin.

Seit einiger Zeit frage ich mich, ob ich mich in Zukunft auch verstärkt mit JavaScript auseinandersetzen sollte?

Mittlerweile sprießen gefühlt monatlich neue Frameworks aus dem Boden und die Unternehmen scheinen auch verstärkt Node.Js oder Angular nachzufragen.

Ergibt eine Weiterbildung Sinn und wie könnte man am besten einsteigen?

Vielen Dank für ihre Einschätzung! Liebe Grüße, Sarah

Frank Geßner

Liebe Leserinnen und Leser der Computerwoche,

Sie wollten schon immer mal wissen, wo die Vorteile von Feature-Teams im Vergleich zu Component-Teams liegen? Wie man erfolgreich Tech-Teams aufbaut, wieso sich viele Unternehmen beim IT-Recruiting so schwer tun und welche Fehler man leicht umgehen könnte? Oder welche Gehälter in welchen Tech-Jobs üblich sind?

Egal ob sie CTO, Geschäftsführer oder IT-Experte sind, ich stehe ihnen gerne zur Verfügung und beantworte alle Fragen rund ums IT-Business und Recruiting.

Ich freue mich auf ihre Fragen und eine angeregte Diskussion!

Herzliche Grüße
Frank Geßner

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