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Work-Life-Balance in der IT

Karriereratgeber 2012 - Patrick Schneider, itemis AG

01.11.2012
Vom 1. bis zum 14. November 2012 beantwortet Patrick Schneider von der itemis AG, IT-Beratungshaus mit Schwerpunkt auf modellbasierte Softwareentwicklung, Ihre Fragen rund um die Work-Life-Balance in IT-Berufen.

Schneider ist seit über sechs Jahren bei der itemis AG aus Lünen bei Dortmund als Marketing-Leiter tätig und zeichnet zudem für das Recruiting neuer Mitarbeiter verantwortlich. In dieser Position wird er häufig mit Fragen zu Arbeitszeiten und dem richtigen Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben konfrontiert.

Patrick Schneider ist Marketing-Leiter beim IT-Beratungshaus itemis in Lünen bei Dortmund und verantwortet auch das Recruiting.
Patrick Schneider ist Marketing-Leiter beim IT-Beratungshaus itemis in Lünen bei Dortmund und verantwortet auch das Recruiting.

Beim Thema Personal beschäftigt sich itemis seit ihrer Gründung im Jahr 2003 damit, wie sie die Work-Life-Balance ihrer inzwischen rund 160 Mitarbeiter sicherstellen kann. Unter anderem mit dem mehrfach prämierten 4+1-Arbeitszeitmodell, das den Mitarbeitern einen Tag der Woche zur persönlichen Weiterbildung zur Verfügung stellt, hat das Unternehmen hier einen besonderen Weg eingeschlagen.

Wie Unternehmen sowie jeder Einzelne selbst dafür sorgen können, dass Beruf und Familie auch bei hohem Projektaufkommen vereinbar sind, erläutert Patrick Schneider im CW-Karriereratgeber. (hk)

 

p.schneider
Hallo „Papa Schlumpf“, danke für Ihre erneute Nachricht. Schade, dass Sie aufgrund dieser Erfahrungen natürlich eher skeptisch sind, was diese Art der Arbeitszeitmodelle angeht. Natürlich sind Arbeitgeber im Zwiespalt, denn für sie ist es wichtig, Kunden ebenso wie Mitarbeiter zufriedenzustellen. Wir halten das aber für eine Frage der Kommunikation: Wenn ich meinen Mitarbeitern von vorneherein sage, dass sie ihre 4+1-Tage nach Abschluss des Projektes am Stück nutzen können, ist dies transparent und fair. Übrigens halten wir bei itemis alle unsere Berater für „gut“ – wenn dennoch die Nachfrage nach einer bestimmten Person so groß ist, dann sorgen wir als Unternehmen bereits bei der Personaleinsatzplanung dafür, dass sie ihre Freiräume bekommt. Das können wir auch guten Gewissens Kunden gegenüber argumentieren. Denn der beste Berater kann nicht mehr auf dem höchsten Niveau arbeiten, wenn er keine Zeit hat, sich zu erholen oder sich fortzubilden. Beste Grüße aus Lünen Patrick Schneider

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