Java, C++, Scrum, SAP

Karriere als Softwareentwickler 2013

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Softwareentwickler haben derzeit gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, besonders wenn sie Erfahrung in der agilen Softwareentwicklung mitbringen. Welche Profile noch gesucht werden, darüber diskutierte die COMPUTERWOCHE mit Branchvertretern.
Matthias Grund (Andrena, v.l.), Jürgen Heymann (SAP), Bastian Wilhelms (Sipgate), Alexandra Mesmer (COMPUTERWOCHE), Thomas Braunstorfinger (Rohde&Schwarz), André Häusling (Scrumjobs).
Matthias Grund (Andrena, v.l.), Jürgen Heymann (SAP), Bastian Wilhelms (Sipgate), Alexandra Mesmer (COMPUTERWOCHE), Thomas Braunstorfinger (Rohde&Schwarz), André Häusling (Scrumjobs).

"Java steht nach wie vor hoch im Kurs", begann André Häusling von Scrumjobs. Aber auch der Trend Scrum (agile Softwareentwicklung) nehme weiter zu und biete vielfältige Jobperspektiven für Softwareentwickler. Elektronikanbieter Rohde & Schwarz wiederum hat C++- und .Net-Programmierer für seine Embedded Systems auf der Wunschliste, wie Unternehmensvertreter Thomas Braunstorfinger erklärte. Diese zu finden, sei nicht einfach: "Wir finden sie, aber wir müssen lange suchen." Dass Softwareentwickler Mangelware sind, bestätigte auch Bastian Wilhelms von Sipgate: "Wir haben Bewerbungen, aber nicht genug." Schwierig sei es vor allem, Bewerber mit Erfahrung zu finden.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, haben SAP und das IT-Beratungshaus Andrena eine Weiterbildungsinitiative gegründet, um Entwickler für Scrum fit zu machen. Dabei gehe es in der agilen Softwareentwicklung besonders um "drei Sphären", so Matthias Grund von Andrena: Engineering (u.a. Objektorientierung), Teamorganisation (vom Einzelkämpfer zur Teamarbeit) und den Kontakt mit der Außenwelt durch den Product Owner (Kundenanforderungen aufnehmen und ins Teams kommunizieren. Hierzu habe man Best Practices mit SAP ausgearbeitet, wie SAP-Mann Jürgen Heymann weiter ausführte.

Die gesamte Diskussion zum Thema "Chancen für Entwickler in Zeiten von Offshoring" sehen Sie hier: