Karriere 2005: Was CIOs von ihren Mitarbeitern erwarten

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Fundiertes Technik-Know-how ist nur die Grundlage. Von ihren Teams verlangen IT-Chefs Wissen um Geschäftsprozesse, vernetztes Arbeiten in Projekten und die Fähigkeit, Kunden zu beraten.

Hier lesen Sie ...

  • welches Know-how IT-Chefs von ihren Mitarbeitern erwarten;

  • in welchen Bereichen CIOs ihre Mitarbeiter 2005 fördern wollen;

  • welche Bedeutung Offshore-Programmierung und Outsourcing für die IT-Verantwortlichen haben;

  • welche Rolle externe Berater und Freiberufler in den Unternehmen spielen.

Margit Bauer, HVB Systems: "Wir brauchen ein tieferes Wissen, wie sich Standardsoftware in die bestehenden Systeme integriert."

Der Umbruch in den IT-Abteilungen geht auch 2005 weiter: CIOs reklamieren immer nachdrücklicher eine gestaltende Rolle im Unternehmen als Partner des Topmanagements. Dieses Selbstverständnis wirkt sich unmittelbar auf die Anforderungen an die Mitarbeiter aus: Auch die IT-Experten sollen ungeachtet aller technischen Aufgaben den Blick fürs Ganze aufbringen, Branche und Geschäftsprozesse verstehen. In den Weiterbildungsplänen der CIOs nehmen darum nichttechnische Themen wie Projekt-Management oder Kundenorientierung einen größeren Raum ein, wie eine aktuelle COMPUTERWOCHE-Umfrage ergab. Spezielles Technik-Know-how wird dagegen oft extern zugekauft, Standardaufgaben wie reines Programmieren werden verstärkt in Billiglohnländer verlagert.

Margit Bauer: Der IT-Profi wird zum Berater

Beratungskompetenz ist für Margit Bauer die wichtigste Fähigkeit, die sie von ihren Mitarbeitern einfordert und die sie in diesem Jahr auch besonders fördern will. „Die IT-Professionals sollen als lösungsorientierte Berater beim Kunden auftreten, verstärkt auf dessen Bedürfnisse eingehen und gemeinsam mit ihm Lösungen entwickeln können“, beschreibt die Geschäftsführerin der HVB Systems, des konzerneigenen IT-Dienstleisters der Hypovereinsbank, ihren Anspruch.