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Jupiter: Auf die Inhalte kommt es an

03.03.1999
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer aktuellen Studie von Jupiter Communications sind es immer noch die Inhalte und nicht der E-Commerce, mit denen sich erfolgreiche Web-Sites von der Konkurrenz abheben. In den vergangenen Jahren hätten zwar auch traditionelle Content-Anbieter wie Yahoo oder America Online verstärkt versucht, über "Utility"-Anwendungen wie E-Mail, Chat, Instant Messaging oder Shopping zusätzliche Besucher zu gewinnen. Es finde nun aber eine "Renaissance" der Inhalte statt. "Es handelt sich allerdings um einen komplexeren und hybrideren Markt als früher", erklärte Jupiter-Leiter Gene deRose. "Traditionelle Inhalte-Anbieter - die Medienkonzerne nämlich - können hier nur dann bestehen, wenn sie sich bei der Bewertung und Entwicklung ihrer Nutzer weiterentwickeln." Es gehe nämlich nicht mehr länger um ein Publikum, das sich Dinge einfach nur passiv ansehe, sondern um aktive Kunden.