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Juniper verbucht ein "weiteres solides Quartal"

20.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Netzspezialist Juniper Networks hat Umsatz und Profit im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Wie der Cisco-Rivale bekannt gab, stieg der Nettogewinn im Vergleich zum ersten Quartal 2004 von 33,5 Millionen auf 75,4 Millionen Dollar oder 13 Cent pro Aktie. Sondereffekte ausgeklammert betrug das (Pro-forma-)Plus sogar 91,9 Millionen oder 16 Cent je Anteil und lag damit einen Cent über den mittleren Analystenerwartungen. Die Einnahmen kletterten von 224,1 Millionen auf 449,1 Millionen Dollar. Das sind neun Millionen Dollar mehr als der von Thomson First Call ermittelte Marktkonsens.

Der zweitgrößte Router-Hersteller nach Cisco Systems profitierte im Berichtsquartal erneut von dem Anfang 2004 übernommenen Security-Anbieter Netscreen, dessen Produkte rund 88 Millionen Dollar zu dem Gesamterlösen beisteuerten. Gleichzeitig kletterten die Einnahmen mit Netzinfrastruktur von 194 Millionen auf 304 Millionen Dollar. Wachstumstreiber war dabei laut Juniper die starke Nachfrage nach Internet-Routern, insbesondere in den Regionen Nordamerika und Asien.

Sein Unternehmen habe ein weiteres solides Quartal absolviert, erklärte CEO Scott Kriens in einer Stellungnahme. Juniper habe sowohl in finanzieller Hinsicht als auch bei den Marktanteilen zugelegt.

Im laufenden zweiten Quartal rechnet Finanzchef Robert Dykes mit einem Pro-forma-Gewinn von 17 Cent je Aktie. Die Umsatzprognose wurde gleichzeitig von 455 Millionen auf 470 bis 475 Millionen Dollar angehoben. (mb)