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Juniper senkt Umsatzprognose

28.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Netzwerkausrüster Juniper Networks hat für das ausklingende erste Quartal eine Umsatzwarnung herausgegeben. Aufgrund der schlechten Nachfrage werden die Einnahmen nur noch zwischen 120 Millionen und 125 Millionen Dollar betragen. Im Januar hatte das Unternehmen noch einen Umsatz in Höhe von 150 Millionen bis 155 Millionen Dollar prognostiziert. Die Analysten wiederum rechneten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial im Schnitt mit Einnahmen von 139 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Juniper noch 332,1 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Gleichzeitig rechnen die Kalifornier damit, anstatt des früher prognostizierten operativen Gewinns von ein bis drei Cent pro Aktie nur noch ein leicht positives Ergebnis zu erreichen. Die Marktbeobachter waren bisher im Schnitt von einem Gewinn von zwei Cent je Anteil ausgegangen. Trotz der gesenkten Umsatzprognose sieht der Netzwerkausrüster aber keinen Anlass für eine Umstrukturierung des Unternehmens. CEO Scott Griens erklärte, Juniper werde weiter finanziell Disziplin halten und auf der Ausgabenseite vorsichtig agieren. (mb)