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Juniper fällt ins Minus

12.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Netzwerkausrüster Juniper hat wegen der schwachen Nachfrage das erste Quartal des Geschäftsjahres mit roten Zahlen abgeschlossen. Der Nettoverlust belief sich auf 46 Millionen Dollar, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein Profit von 58,6 Millionen Dollar erzielt worden war. Das Minus fiel jetzt so hoch aus, weil das Unternehmen allein 30,6 Millionen Dollar für Beteiligungen abgeschrieben hat. Der Pro-forma-Gewinn betrug 420.000 Dollar, im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch 85,5 Millionen Dollar gewesen. Damit konnte Juniper im Rahmen der Wallstreet-Erwartungen abschließen. Ähnlich gravierend vollzog sich die Entwicklung bei den Einnahmen. Statt wie im Vorjahr 332 Millionen Dollar setzte das Unternehmen nun 122,2 Millionen Dollar um, ein Rückgang von 63 Prozent. Analysten hatten geringfügig höhere Einnahmen erwartet. (ajf)