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Jedes fünfte EU-Patent kommt aus Deutschland

19.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Europäische Patentamt (EPA) verzeichnete im vergangenen Jahr 142.940 Patentanmeldungen. Das sind rund 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den europäischen Staaten führt Deutschland mit einem Anteil von 20 Prozent die Liste der Neuanmeldungen an. Gefolgt von Frankreich mit 6,7 Prozent und den Niederlanden, die mit 4,4 Prozent erstmals Großbritannien (4,3 Prozent) übertrafen. Knapp 50 Prozent der beim EPA eingereichten Anmeldungen stammen aus den 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Patentorganisation (EPO). Davon kommen 28 Prozent der Anträge aus den USA. Japan verzeichnete einen Anteil von 16,4 Prozent.

Unterteilt in Branchen entfielen die meisten Patentanträge auf die elektronische Nachrichtentechnik mit 9,3 Prozent und die Medizintechnik (8,8 Prozent). Der Anteil der Patentanmeldung von elektronischen Bauteilen war mit sieben Prozent höher als der von Produkten und Verfahren aus der Datenverarbeitung (fünf Prozent). Die DV-Branche wies jedoch mit einem Plus von 28 Prozent die größte Zuwachsrate auf. Gefolgt von den Sparten Biochemie / Gentechnik (plus 23,4 Prozent) und der elektronischen Nachrichtentechnik (plus 18,6 Prozent).