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Jeder vierte Mensch hat ein Handy

10.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mitte des Jahres 2004 gab es weltweit rund 1,5 Milliarden Handynutzer, berichtet die International Telecommunication Union (ITU). Damit habe sich die Zahl der Mobiltelefonierer seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Festnetzanschlüsse von rund einer auf knapp 1,2 Milliarden. Hintergrund für die rasante Verbreitung von Handys ist die starke Nachfrage in Ländern wie Russland, China und Indien. Auch telefonieren in Entwicklungs- und Schwellenländern inzwischen mehr Menschen als in den Industrienationen. Zur Jahresmitte hatten etwa 310 Millionen Chinesen ein Handy. Summa summarum seien im Vorjahr rund 414 Milliarden Dollar im Mobilfunkbereich umgesetzt worden.

Einer Nokia-Prognose zufolge soll die Zahl der weltweiten Mobilfunker im Jahr 2006 auf über zwei Milliarden steigen. Damit korrigierte der Konzern eine eigene Vorhersage, wonach diese Schwelle erst im Jahr 2008 erreicht werden würde. Irgendwann dazwischen sollen die mobilen Umsätze die Einnahmen aus dem Festnetzbereich übertreffen. In Finnland sei dies bereits heute der Fall. (ajf)