Jeder Vierte bricht das Studium ab

24.02.2005

Die Studienabbrecherquote liegt an den Universitäten bei 26 Prozent, an den Fachhochschulen bei 22 Prozent und somit jeweils um zwei Prozentpunkte höher als Mitte der 90er Jahre. Die Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) belegt auch, dass sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen deutlich mehr Informatikstudenten ihren Abschluss sausen lassen als beispielsweise angehende Mediziner oder Juristen. 2002 brachen 38 Prozent an den Universitäten und 39 Prozent an den Fachhochschulen das Informatikstudium ab.

Auftraggeber der Studie ist das Bundesbildungsministerium. HIS berücksichtigte für die aktuelle Untersuchung Studienanfänger, die zwischen 1995 und 1997 an die Hochschulen kamen. Die besonders hohen Abbrecherquoten in den naturwissenschaftlichen Fächern erklären die Forscher mit den falschen Erwartungen der Abiturienten. Besser als noch in den Vorjahren schnitten dagegen Fachrichtungen ab, die bereits die neuen Bachelor- und Masterstudienabschlüsse anbieten. (iw)