JavaFX: Flash-Konkurrent von Sun mit neuer Skriptsprache

08.05.2007
Nach Microsoft (Silverlight) kündigt auch Sun an, auf dem Markt für browserintegrierte Applikationsplattformen mitmischen zu wollen. Wir sagen Danke für den x-ten Versuch, den y-ten Flash-Konkurrenten herzustellen, um auch das z-te System zu unterstützen.

"Alles, was Entwicklern die Arbeit erleichtert, um tiefgründige Benutzeroberflächen fürs Internet zu gestalten, geht in die richtige Richtung". Dieses Zitat stammt von Jeffrey Hammond, einem Analysten von Forrester Research. Er sagte es im Rahmen der JavaOne 2007 und beschreibt mit ihm ziemlich gut, was Sun demnächst geneigten Java-Entwicklern an die Hand geben will: JavaFX. Eine Plattform, mit der sich ganz einfach das realisieren lässt, was viele Web2.0-Entwickler programmieren wollen, nämlich sogenannte "Rich Internet Applications"; kurz gesagt Programme, die optisch nicht nach Internet (sondern nach Konsolenspiel) aussehen und sich nicht nach Webformular anfühlen. Im Kern ist JavaFX eine deklarative Skriptsprache, die es erlaubt, die Anordnung grafischer Elemente - Formularfelder, Layoutelemente, Bilder - zu definieren.

Eine Laufzeitumgebung sorgt dann dafür, dass man solche Skripte auf einem Display betrachten und mit ihren Elementen interagieren kann. Als Oberflächenbibliothek kommt Swing zum Einsatz. JavaFX nutzt Java-Klassen und Konzepte, um Anwendungen zu schreiben, die auf jedem System gleich aussehen, sich intelligent und dynamisch verhalten und kann dabei potenziell auf alle Technologien und Bibliotheken zurückgreifen, die Java von Haus aus bietet.

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