Visualize.js

Jaspersoft-Analysen zum Einbetten

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Jaspersoft, mittlerweile Teil von Tibco, liefert die Version 5.6 seiner Flaggschiff-Plattform mit dem neuen Javascript-Framework Visualize.js aus.

Entwickler von Web-Anwendungen sollen mit Visualize.js interaktive Visualisierungen und Berichte mit wenigen Zeilen Code ähnlich einfach wie zum Beispiel einen YouTube-Player integrieren können. Das Framework arbeitet dazu mit den REST-APIs des JasperReports-Servers für integrierte Dienste wie Datenzugriff, Repository-Zugang, In-Memory-Analytik oder Visualisierungs-Design. Visualize.js lässt sich dabei laut Anbieter sowohl im eigenen Rechenzentrum betreiben wie auch aus der Cloud beziehen und abonnieren oder nach Nutzung abrechnen.

Tibco hat die quelloffene Business-Intelligence-Plattform aber auch in anderen Punkten weiterentwickelt. Zu den wichtigsten Neuerungen in Jaspersoft 5.6 gehören

  • verbesserte native Konnektoren für den Zugriff auf Big-Data-Speicher wie MongoDB, Hadoop oder Cassandra;

  • Federated-Query-Konnektoren für gemischte Nutzung von relationalen und Big Data;

  • neue analytische Berechnungen und Funktionen, mit denen Anwender eigene Algorithmen für fortgeschrittenere Analysen erstellen können;

  • neue Chart-Typen wie Spinne, Blase und Kreisdiagramm mit zwei Ebenen, sowie

  • Verbesserungen beim interaktiven Reporting (Zoom, Suche).

Speziell im Bereich Visualisierung dürfte die künftige engere Verzahnung mit Tibco Spotfire die Möglichkeiten von Jaspersoft noch einmal deutlich erweitern - die Übernahme ist noch zu frisch, als dass sie sich produktseitig schon deutlicher niederschlagen könnte.