Toshiba-Bürocomputer T-15:
Japanischer Multi vergrößert Wettbewerberkreis
FRANKFURT (pi) - Der Compact-Computer T-15 mit den Versionen 10, 20 und 30 dient der Toshiba Europa GmbH als Einstiegsmodell in den deutschen Markt. Hauptzielgruppe ist "die wachsende Zahl EDV-bedürftiger kleinerer bis mittlerer Unternehmen", wie Toshiba dazu mitteilt.
Softwareprobleme wollen die Japaner sich und dem Anwender ersparen: Man wird, heißt es, ein Softwarehaus einschalten, das die Standard- und Individualsoftware erstellen und pflegen soll.
In der Grundausstattung besteht das System T-15 aus einem Bildschirm, Floppy-Doppellaufwerk, integriertem Nadeldrucker sowie der Console mit zusätzlichem numerischem Display. Der MOS-IC Hauptspeicher (4 K RAM-Einheiten) aller drei Modelle ist von 32 bis 64 KB ausbaufähig. Programmiert wird in Scope-1, einer Basic-verwandten Sprache.
Modell-20 unterscheidet sich von Modell-10 durch doppelseitige Floppy-Disks, Modell-30 durch eine zusätzliche 10-MB-Festplatte. An alle Modelle lassen sich weitere Floppyeinheiten anschließen.
Da Toshiba die Konditionen seines Markteinstiegs noch nicht bis ins letzte geregelt hat (Händler- und Servicenetz), stehen auch die Endabnehmerpreise noch nicht fest. Die Frankfurter schwören aber darauf, daß der Preis für das Modell-10 unter 50 000 Mark, der für das Modell-30 unter 70 000 Mark liegen wird.
Informationen: Toshiba Europa GmbH, Lyoner Str. 44-48, 6000 Frankfurt am Main 71, Tel.: 06 11/66 40 21
