Weitere Preisträger 2010

Jan Falck-Ytter, Bader

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Claudia Heinelt war als Redaktionsassistentin unter anderem für die Kontaktpflege zu den freien Autoren verantwortlich. Außerdem koordinierte sie gemeinsam mit Kollegin Karen Funk den Wettbewerb "CIO des Jahres". 
Zu den besten CIOs im deutschsprachigen Raum gehört auch Jan Falck-Ytter. Der IT-Leiter von Bader überzeugte die Jury vom Wettbewerb "CIO des Jahres 2010" in der Kategorie Großunternehmen.
Jan Falck-Ytter ist IT-Abteilungsleiter bei der Bader GmbH & Co. KG.
Jan Falck-Ytter ist IT-Abteilungsleiter bei der Bader GmbH & Co. KG.
Foto: Bader. Jan Falck-Ytter

Jan Falck-Ytter ist IT-Abteilungsleiter beim Automobilzulieferer Bader.
Er sagt: "Ein CIO muss auch gegen steigende Komplexität in vielen Feldern angehen."






Zum Unternehmen:

  • Name: Bader.

  • Branche: Automobilzulieferer.

  • Größe: weltweit ca. 5000.

  • Zahl der IT-Mitarbeiter: 7.

  • Branche: Automobilzulieferer

  • IT-Budget: ca. 2,1 Millionen Euro.

Das eingereichte Projekt:

  • Name: Lomis (Loss Minimization Information System).

  • Projektbeschreibung: Für das Nähen eines Autositzbezugs müssen vorab aus der Lederhaut die einzelnen Flächen heraus gestanzt werden. Beim Stanzen werden Stanzmesser eingesetzt und so auf die Lederhaut aufgelegt, dass der Abfall möglichst minimiert wird.

    Da das Leder ein teures Einsatzmaterial ist, stellt der Verschnitt eine ganz entscheidende Größe dar. Die Zielsetzung des Projekts bestand darin, dem Stanzer während beziehungsweise gleich nach dem Anordnen der Stanzmesser mitzuteilen, wie hoch der aktuelle Verschnitt wäre.

  • Zeitrahmen: Entwicklungsphase des Projekts von Mitte 2007 bis Mitte 2009.

  • Eingesetzte Projekte: Anwendung in Delphi auf Interbase, Daten-Integration mit SAP.

  • Projektkosten: Budget von ca. 50.000 Euro für einen Prototypen konnte eingehalten werden.

  • Zahl der IT-Projektmitarbeiter: 3.

  • Besondere Herausforderungen: Anfängliche Skepsis musste überwunden werden, da Neuland und da erste Ergebnisse eher ernüchternd und wenig viel versprechend waren. Die eher längere Entwicklungsdauer für die Justierung der Software und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten erforderte Durchhaltewillen und Geduld.