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Jabil expandiert nach Asien

23.11.2006
880 Millionen Dollar zahlt Jabil Circuit für die taiwanische Firma Taiwan Green Point, die Plastikschalen für Mobiltelefone produziert.

Jabil ist ein US-amerikanischer Auftragsfertiger, der Design und Herstellung für viele der weltgrößten Hightech-Firmen erledigt, zum Beispiel Nokia, Cisco Systems oder Hewlett-Packard.

Taiwan Green Point wiederum arbeitet eng mit dem Handybauer Motorola zusammen und betreibt neun Fabriken, davon sieben in China. Die Firma ist an der taiwanischen Börse notiert und beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter.

Jabil bietet für ihre in Umlauf befindlichen Aktien je 109 New Taiwan Dollar (umgerechnet 3,32 US-Dollar). Das entspricht einem Aufgeld von knapp vier Prozent auf den gestrigen Schlusskurs von 105 NTD. Die Aktie von Taiwan Green Point war aufgrund von Übernahmegerüchten allein in diesem Monat um mehr als elf Prozent gestiegen.

Jabil will sein freundliches Übernahmeangebot heute starten und 50 Tage lang laufen lassen. Aus Sicht von Analysten wäre der Zukauf allerdings ein teurer. Sowohl Citigroup als auch Morgan Stanley hatte das Rating für die Aktie von Taiwan Green Point unlängst zurückgestuft. (tc)