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J.P.Morgan: Situation der IT-Branche hellt sich auf

23.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Als Showroom für übernahmewillige IT-Konzerne präsentierte sich die 33. Technologiekonferenz von J.P. Morgan Chase. Neben Branchenschwergewichten wie dem Datenbankriesen Oracle waren dieses Jahr eine ungewöhnlich große Anzahl von jungen, nicht börsennotierten Companies mit beeindruckender Wachstums-Story versammelt, berichtete Christina Morgan, Vice-Chairwoman der New Yorker Investment-Bank dem US-Branchendienst "Cnet". Das Spektrum reichte dabei von den Sektoren Biometrie und Grid-Computing bis hin zur Funkwellentechnik RFID.

Sie sei erstaunt, wie erwachsen selbst Startups geworden seien, erklärte Morgan, die selbst lange Zeit mit jungen Internet- und Hightech-Unternehmen gearbeitet hat. Bei den meisten handle es sich um deutlich solidere Companies als während des Dotcom-Booms. Gleichzeitig seien die Firmen realistischer über ihre finanziellen Aussichten geworden, so ihr Fazit: "Immer weniger warten auf die idealen Verhältnisse für einen Börsengang, zunehmend mehr Startups sind bereit von einem größeren Unternehmen übernommen zu werden." Summa summarum sieht Morgan daher ihr Bild der Technologiebranche als eine Art Ozean bestätigt: Innovation stirbt nie aus und es gibt immer eine Menge von kleinen Firmen, die geschluckt werden können. (mb)