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J.P. Morgan holt 4000 outgesourcte ITler zurück

15.09.2004

Die US-Bank J.P. Morgan Chase will ab Januar Teile ihrer zuvor an die IBM ausgelagerten IT-Infrastruktur wieder ins eigene Unternehmen zurückholen. Dabei geht es einer Meldung des "Wall Street Journal" zufolge um immerhin 4000 Mitarbeiter und Auftragnehmer. IBM wird aber weiterhin IT-Dienstleistungen und Produkte für viele Geschäftsbereiche liefern.

Im April 2003 hatte J.P. Morgan seine komplette Infrastruktur - inklusive Rechenzentren, Help Desks, Distributed Computing sowie Sprach- und Datennetzen - an Big Blue outgesourct. Anfang dieses Jahres war das Geldinstitut dann mit Bank One fusioniert. Eine anschließende Analyse ergab, dass das resultierende Gemeinschaftsunternehmen sich wieder selbst in der Lage sah, eine eigene weltweite Infrastruktur-Service-Sparte aufzubauen. Dadurch soll die Innovation steigen, außerdem will J.P. Morgan den heimkehrenden Kollegen neue Karrierechancen eröffnen. (tc)