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J.D. Edwards entlässt 400 Mitarbeiter

04.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der ERP-Spezialist (Enterprise Resource Planning) J.D. Edwards hat rund 400 Mitarbeiter oder acht Prozent seiner Belegschaft entlassen. Mit dieser Maßnahme will die US-Company ihre Kosten bis Mitte 2002 um 75 Millionen Dollar im Jahr senken. Gleichzeitig erklärte der Business-Softwareexperte, sein zweites Fiskalquartal werde besser ausfallen, als von den Analysten erwartet. Diese hatten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial mit einem operativen Verlust von fünf Cent je Aktie gerechnet. Ob J.D. Edwards von einem Gewinn ausgeht, wollte das Unternehmen nicht sagen. Der Umsatz soll zwischen 210 und 215 Millionen Dollar liegen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erwirtschaftete die in Denver, Colorado, ansässige Firma einen operativen Profit von 1,7 Millionen Dollar und Einnahmen von 231 Millionen Dollar. Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Quartal, das am 30. April

endete, sollen am 23. Mai vorgelegt werden.

Die Anleger reagierten erfreut: Das J.D.Edwards-Papier, das zum gestrigen Handelsschluss bei 8,09 Dollar notierte, legte nachbörslich auf bis zu 9,96 Dollar zu.