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Ixos rutscht wieder in die Verlustzone

30.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Ixos Software AG aus Grasbrunn bei München steigerte ihren Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2002/2003 (Ende: 30. September) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 26 Millionen Euro. Das Unternehmen verbuchte dabei im Lizenzgeschäft einen Zuwachs der Einnahmen um 53 Prozent auf 9,4 Millionen Euro. Die Wartungserlöse kletterten um 23 Prozent auf 9,4 Millionen Euro. Im Geschäftsbereich Professional Services verzeichnete der DMS-Spezialist (Dokumenten-Management-Software) dagegen einen Umsatzrückgang um zehn Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Als Grund dafür gab Ixos an, dass einige Projektabschlüsse in das zweite Quartal gerutscht seien. Im vorangegangenen vierten Quartal 2002 hatte Ixos allerdings noch Einnahmen in Höhe von 35,9 Millionen Euro erwirtschaftet und einen Nettogewinn von 2,75 Millionen Euro geschrieben.

Den aktuell ausgewiesenen Nettoverlust von 2,2 Millionen Euro oder elf Cent pro Aktie begründete der Ixos-Vorstandsvorsitzende Robert Hoog mit den traditionell schwachen Sommermonaten Juli und August. Immerhin gelang es dem Unternehmen, sich im Vergleich zum Vorjahresquartal (- 2,6 Millionen Euro) um 16 Prozent zu verbessern. Für das angelaufene zweite Quartal rechnet Hoog wieder mit einem Gewinn. Der Firmenchef bekräftigte außerdem die Prognose, dass Umsatz und operatives Ergebnis im Gesamtjahr um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen werden. (mb)