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iVDR: Neuartige Wechselfestplatte im Kompaktformat

30.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas im kommenden Monat will ein Herstellerkonsortium eine neue Wechselmedientechnik auf Festplattenbasis vorstellen. Die "iVDR" (Information Versatile Disk for Removable Use) soll sowohl als PC-Peripherie als auch für Consumer Electronics taugen. Auf dem Stand von Hitachi Global Storage Technologies, dem neuen Festplatten-Joint-Venture von Hitachi und IBM, wird es in Las Vegas entsprechende Prototypen mit 2,5-Zoll-Laufwerken und parallelem und seriellen ATA-Anschluss sowie ein 1,8-Zoll-Laufwerk mit dem schnellern und kostengünstigeren Serial-ATA-Interface zu sehen geben.

Hinter iVDR standen anfänglich die acht Hersteller Canono, Fujitsu, Hitachi, Phoenix Technologies, Pioneer, Sanyo, Sharp und Victor of Japan. Mittlerweile umfasst das Konsortium 28 Mitglieder, darunter auch die Festplattenriesen Seagate Technology und Maxtor. Gegenwärtig fassen iVDRs bis zu 80 GB - die Kapazität dürfte sich bereits im ersten Quartal 2003 verdoppeln - und kosten zwischen 166 und 250 Dollar. Die Preise sollen aber vor allem für den Einsatz im Consumer-Electronics-Bereich noch deutlich fallen. Die technischen Standards inklusive der im Medienbereich wichtigen Kopierschutz-Technik wollen die iVDR-Verfechter bis März kommenden Jahres finalisieren. (tc)