Energienetze

ITK-Unternehmen in den Startlöchern

19.04.2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  Der ITK-Branche geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Dies geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht des Branchenverbandes BITKOM hervor. Danach hofft die Branche in einem zukunftsträchtigen Marktsegment auf Weichenstellungen durch die Politik.
Foto: (c) Michael Nivelet_Fotolia

Die Hightech-Industrie verzeichnet auch im ersten Quartal 2011 weiter steigende Umsätze. Einer aktuellen Konjunkturumfrage des Branchenverbandes BITKOM zufolge erreichte das Geschäftsklima in der ITK-Branche in den ersten drei Monaten dieses Jahres eine neues Allzeit-Hoch. Danach konnten 78 Prozent der Unternehmen ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquatal steigern. Der Branchenindex, den BITKOM seit zehn Jahren regelmäßig erhebt, stieg in diesem Zeitraum auf den bisherigen Höchststand von 72 Punkten.

Smart Grids regulieren Energieerzeugung und Verbrauch

Mit Blick auf die Zukunft der Branche fordert der BITKOM von den privaten und öffentlichen Organisationen vor allem angesichts der Wende in der deutschen Energiepolitik, den Aufbau intelligenter Stromnetze mit mehr Nachdruck voran zu treiben. Bisher seien die Verteilnetze vor allem darauf ausgelegt, Strom von wenigen Großkraftwerken zum Verbraucher zu bringen, moniert der BITKOM in seinem Konjunkturbericht. Doch die Energienetze müssten angesichtes des geplantes Umstiegs auf eine dezentrale Energieerzeugung auf Basis regenerativer Energiequellen wie Wind und Sonne ausgebaut und modernisiert werden. Die IT kann hier laut BITKOM mithilfe von Smart Grids die Erzeugung von Energie und deren Verbrauch ins Gleichgewicht bringen.

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