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Itelligence vertagt die Wende

04.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der SAP-Dienstleister Itelligence AG, Bielefeld, hat im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres erneut Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Die Einnahmen fielen in Monaten Januar bis März 2005 um 7,4 Prozent auf 30,3 Millionen Euro. Im Vorjahr flossen noch 32,8 Millionen Euro in die Kassen. Den Rückgang begründete der IT-Dienstleister mit dem schlechten Beratungsgeschäft in Deutschland und Projektverzögerungen in den USA.

Das Ebit-Ergebnis belief sich in dem Berichtszeitraum auf minus 0,5 Millionen Euro, 2004 stand noch ein Plus von 1,2 Millionen Euro zu Buche. Die EBIT-Marge reduzierte sich entsprechend auf minus 1,8 Prozent gegenüber plus 3,7 Prozent im ersten Quartal 2004.

Der Geschäftsverlauf zeigt eine Verschiebung der Aktivitäten in Richtung Outsourcing. Die Einnahmen in diesem Geschäftssegment legten um 8,5 Prozent von 8,6 Millionen auf 9,4 Millionen Euro zu und steuern mittlerweile 30,8 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Anteil des Beratungsgeschäfts lag bei 59,9 Prozent (Vorjahresquartal: 62,4 Prozent) und das Lizenzgeschäft bei 9,0 Prozent (Vorjahresquartal: 10,9 Prozent).

Hoffnungsfroh stimmt der gestiegene Auftragsbestand. Er legte von 85 Millionen Euro im Vorjahr leicht auf nun 87 Millionen Euro zu. Mit Blick auf diese Entwicklung erwartet der Itelligence-Vorstand für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres deutlich verbesserte Umsätze in allen Geschäftbereichen. Das Management geht dabei von einer spürbaren Belebung der Investitionen im IT-Servicesmarkt ab dem zweiten Quartal aus. (jha)