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Itelligence schreibt trotz Umsatzrückgang besseres Ergebnis

21.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Frankfurter SAP-Dienstleister Itelligence AG konnte im ersten Halbjahr 2002 sein Ergebnis trotz leicht rückläufiger Einnahmen deutlich verbessern. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erzielte das am Neuen Markt notierte Unternehmen einen Gewinn von 2,7 Millionen Euro nach einem Verlust in Höhe von 800.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Als operatives Ergebnis (EBIT) weist Itelligence anstelle eines Defizits von 4,6 Millionen nun ein Plus von 500.000 Euro aus. Gleichzeitig verbuchte der SAP-Komplettdienstleister im aktuellen Berichtszeitraum einen positiven operativen Cashflow von 2,6 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren noch 8,3 Millionen Euro aus dem Unternehmen herausgeflossen.

Der Umsatz sank im Jahresvergleich um ein Prozent von 87,4 Millionen auf 86,6 Millionen Euro und fiel damit unter den Erwartungen aus. Itelligence macht für den Rückgang der Einnahmen die unerwartet hohen negativen Währungseinflüsse sowie die verhaltene Konjunkturentwicklung in Europa und den USA verantwortlich. Bei Betrachtung der einzelnen Sparten sanken die Einnahmen im umsatzstärksten Geschäftsfeld IT-Beratung von 70,6 Millionen auf 63,2 Millionen Euro. Die Erlöse aus dem Lizenzverkauf übertrafen dagegen mit 7,6 Millionen Euro den Umsatz im Vorjahreszeitraum (6,5 Millionen Euro). Im Bereich Outsourcing & Services verbuchte das Unternehmen sogar einen Umsatzanstieg um 54 Prozent auf 14,6 Millionen Euro.

Aufgrund des weiterhin schwierigen IT-Marktumfelds reduzierte der Vorstand die Umsatzprognose und erwartet nun nur noch Einnahmen auf Vorjahresniveau (183 Millionen Euro). Nach wie vor stellt Itelligence aber ein positives EBIT und eine EBITDA-Marge von rund 5 Prozent in Aussicht. (mb)