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Italienische Bankengruppe stellt Desktops auf Linux um

07.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die BPU Banca, die operative Muttergesellschaft der Gruppe Banche Populari Unite hat angekündigt, ihre 8000 Unix-Workstation-Clients auf Linux umzustellen. Der Finanzdienstleister wird seine Rechner auf "Red Hat Desktop" migrieren. Im Rahmen dieses Projekts ersetzt die BPU Banca ihre Sun-Workstations durch Intel-basierende PCs. Sie verspricht sich davon eine 50-prozentige Kosteneinsparung für Hard- und Software. Die Umstellung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Für die Wartung sowie das Asset- und Sicherheits-Management nutzt die BPU das "Red Hat Network". Dies erlaubt ihr laut Anbieter, Server und PCs über eine Internet-Schnittstelle zu verwalten. Darüber hinaus überlegt die Bank, ihre gesamte Server-Infrastruktur umzustellen.

Die BPU ist die siebtgrößte Bankengruppe und der größte Zusammenschluss von Volksbanken in Italien. (rg)