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Italienische Bank Fiditalia baut SOA mit Tibco-Plattform

26.07.2007
Mit der SOA-Plattform "ActiveMatrix" will Fiditalia, eines der größten italienischen Kreditunternehmen, wiederverwendbare Software-Services entwickeln und Anwendungen besser kontrollieren.

Die SOA soll dem Finanzdienstleister helfen, Services in Form von Composite Applications bereitzustellen und zu verwalten, teilte Tibco mit. Fiditalia sei das erste europäische Unternehmen, das die Tibco-Plattform "ActiveMatrix" als Basis für eine Service-orientierte Architektur einsetze. Tibco hatte die Produkt-Suite Ende des vergangenen Jahres vorgestellt. Sie soll es Kunden erleichtern, Softwareservices in heterogenen IT-Umgebungen bereitzustellen.

Fiditalia plane im ersten Schritt, den Policy Manager von ActiveMatrix einzuführen. Die Software soll sicherstellen, dass bankinterne Richtlinien angewendet werden und nur autorisierte Anwender Zugang zu den Services erhalten. Darüber hinaus wollen die Banker Services auf Basis von Java und Microsofts .NET-Framework entwickeln und zu Anwendungen kombinieren. Zusammen mit bestehenden Programmen sollen diese über das ActiveMatrix Service Grid Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Fabrizio Martelli, Chef der Architektur-Abteilung bei Fiditalia, erhofft sich von der neuen Plattform eine reduzierte Komplexität der IT-Landschaft. Darüber hinaus erwartet er verbesserte Kontrollmöglichkeiten und eine höhere Produktivität der Entwickler.

Fiditalia nutzt bereits seit längerem die Tibco-Integrationsplattform "BusinessWorks". Auf deren Basis entwickelten die Italiener eine Reihe neuer Business-Services, darunter einen SMS-Benachrichtigungsdienst für Kreditkartentransaktionen und eine Anwendung zur Betrugserkennung.

Mehr zum Thema Service-orientierte Architekturen finden Sie im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)