IT-Arbeitsmarkt

IT-Services und Software als Wachstumsmotor

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Ein positives Signal gibt der Branchenverband Bitkom für den IT-Arbeitsmarkt. Dieser soll laut Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer "voraussichtlich leicht wachsen".

Derzeit arbeiten 846.000 Menschen für IT- und TK-Unternehmen, im Lauf des Jahres will jede zweite IT-Firma ihr Personal aufstocken, so eine aktuelle Bitkom-Umfrage. 30 Prozent der Befragten möchten es auf dem aktuellen Niveau halten, und lediglich 17 Prozent müssen Arbeitsplätze reduzieren. "Neue Mitarbeiter werden vor allem in den Bereichen Software und IT-Services gesucht", erläutert Scheer. Derzeit gibt es rund 20.000 offene Stellen in der ITK-Branche.

Jedes dritte IT-Unternehmen klagt, dass der Fachkräftemangel seine Geschäftstätigkeit bremse. Laut einer Studie im Auftrag der EU-Kommission wird die Nachfrage nach IT-Experten in Deutschland in den kommenden Jahren beständig über dem Angebot liegen. "Der Expertenmangel hat strukturelle Gründe, die mit mehr Nachdruck angegangen werden müssen", fordert Scheer. Im Zentrum ständen die Modernisierung des Bildungssystems, die Steigerung des Frauenanteils in der Branche und eine aktive Zuwanderungspolitik.