Marktübersicht

IT-Kosten sparen mit Thin Clients

Klaus Hauptfleisch ist freier Journalist in München.
Thin Clients können IT-Kosten senken und die Verwaltung vereinfachen. Wir haben die besten Systeme für Sie gesammelt.

Glaubt man einschlägigen Studien, sind Thin Clients im Vergleich zu herkömmlichen PCs deutlich günstiger. Das gelte sowohl hinsichtlich des Stromverbrauchs als auch in Sachen Betrieb und Verwaltung. Eine vom Thin-Client-Anbieter Igel beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegebene Untersuchung macht diese Rechnung auf: Unter Berücksichtigung aller Kosten einschließlich Anschaffung, Betrieb und Entsorgung über einen Zeitraum von drei Jahren schneiden die Thin Clients mit 1.400 Euro klar besser ab als „Fat Clients“ mit 2.200 Euro. Bei Zero Clients, die ganz ohne RAM, CPU und eigenem Betriebssystem kommen und kaum Strom verbrauchen, könnte die Rechnung sogar noch günstiger ausfallen. Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie kommt zwar auch zu dem Schluss, dass bei virtuellen Clients ein Drittel weniger Hardwarekosten anfallen. In der Gesamtbilanz seien die schlanken Rechner aber doch teurer, weil PC-Lizenzen meist weit günstiger sind.

Folgender Marktüberblick ist nicht ganz vollständig, da die meisten Player heute eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen im Portfolio haben, zeigt aber die diversen Möglichkeiten und Einsatzzwecke der schlanken Rechner auf. So sind etwa Monitore mit Zero Clients stark im Kommen.