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IT-Kosten senken – So profitieren Unternehmen von einer Private Cloud

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust: das des Programmierers und Technikers und das des Vollblut-Journalists und Content-Junky. Seit 30 Jahren schreibe ich Programme, Artikel, Kompendien, Web-Seiten-Inhalte und Social-Media-Schnipsel und habe immer noch Spaß dran. Derzeit befasse ich mich - nicht nur für Dell - intensiv mit den Themen Cloud und Security.
Flexibel, skalierbar, unterbrechungsfrei – das sind Eigenschaften, die IT-Leiter und CIOs zum Schwärmen bringen. Die Rede ist dabei von Private Clouds. Richtig interessant für die Unternehmensleitung wird eine Private Cloud aber erst beim Blick auf die Kosten. Schließlich klingen niedrigere IT-Ausgaben für jeden Budgetverantwortlichen verlockend.

In Zeiten schrumpfender IT-Budgets und stetig steigender Unternehmensanforderungen entscheiden sich immer mehr Firmen für Cloud-Lösungen. Ablesen lässt sich das in aktuellen Studien zum Cloud-Computing-Markt. So schätzen die Analysten von IDC, dass Investitionen im Cloud-Markt in diesem Jahr um 21 Prozent auf 32 Milliarden US-Dollar wachsen werden. Die Ausgaben für Cloud-IT sollen den Experten zufolge bis 2019 sogar auf insgesamt 52 Milliarden US-Dollar ansteigen. IDCs Analysten beziffern die Private-Cloud-Ausgaben in diesem Jahr bei einem 16-prozentigen Wachstum auf 12 Milliarden US-Dollar. Dem stehen 21 Milliarden US-Dollar an Infrastruktur-Kosten für Public-Cloud-Lösungen gegenüber.

In Deutschland setzen mittlerweile knapp die Hälfte (44 Prozent) der Unternehmen auf die Cloud. 39 Prozent vertrauen dabei auf Private-Cloud-Lösungen. Das geht aus dem "Cloud Monitor 2015" des Hightech-Branchenverbands Bitkom hervor. Die Marktforscher gehen ferner davon aus, dass weitere 24 Prozent der Unternehmen planen, künftig zentrale Rechenfarmen einzusetzen.

Laut Prognose des Branchenverbands Bitkom soll der Umsatz mit Cloud-Lösungen in Deutschland weiter wachsen und 2018 fast 20 Milliarden Euro ausmachen.
Laut Prognose des Branchenverbands Bitkom soll der Umsatz mit Cloud-Lösungen in Deutschland weiter wachsen und 2018 fast 20 Milliarden Euro ausmachen.
Foto: BITKON - Cloud-Markt

Cloud-Kosten

Entscheidet sich eine Firma für eine Private Cloud, gilt es, verschiedene Herausforderungen zu meistern und Vorbehalte aus dem Weg zu räumen wie beispielsweise Sicherheitsbedenken. Demgegenüber stehen aber Vorteile wie eine höhere Flexibilität und bessere Skalierbarkeit. Darüber hinaus kann ein hochgradig unterbrechungsfreier Betrieb erreicht werden. Gerade für Produktionsstätten ist das ein wesentliches, wenn nicht entscheidendes Argument für eine Private Cloud.

Beim Umstieg auf IT-Outsourcing-Modelle kommen neben einer Private Cloud auch Public- und Hybrid-Cloud-Lösungen in Frage. Schließlich wollen Unternehmen Investitionskosten möglichst niedrig halten und auf bereits vorhandene IT-Infrastrukturen aufbauen. Mit einem Public- oder Hybrid-Cloud-Ansatz ist das auf jeden Fall möglich.

Hohe Verfügbarkeit, niedrige Ausgaben

Genau das geht auch aus Bitkoms jüngstem Cloud Monitor hervor. Danach geben 70 Prozent der Unternehmen nach der Einführung einer Private Cloud an, dass Verfügbarkeit und Performance der IT-Leistungen gestiegen sind. Zufrieden zeigen sich auch drei Viertel der Unternehmen mit der höheren Flexibilität. Und 74 Prozent der Firmen profitieren von einem besseren Zugriff auf ihre IT-Ressourcen, schließlich können Mitarbeiter unabhängig von Ort und Zeit (unter Einhaltung von Sicherheitsvorschriften) auf Firmendaten zugreifen.

Durch die höhere Flexibilität, die bessere Skalier- und Verfügbarkeit von Daten und Ressourcen durch Private-Cloud-Lösungen können Unternehmen schneller auf Änderungen im Geschäftsalltag reagieren. Dabei bleiben Investitionen für die Infrastruktur im Rahmen, da sie jeweils auf die Bedürfnisse der Firma angepasst sind. Eine hohe Transparenz wird dadurch ebenfalls erreicht.

Ein weiterer Vorteil für Unternehmen ergibt sich auch dadurch, dass bei Private-Cloud-Lösungen vorhandene IT-Infrastruktur weiter genutzt werden kann. Bereits getätigte Investitionen müssen nicht abgeschrieben werden. Zudem sind Unternehmen nicht gezwungen, Hardware-Komponenten eines bestimmten Herstellers einzusetzen. Einsparpotenzial bei der Hardware ergibt sich auch dadurch, dass diese keine eigene Intelligenz benötigt. In diesem Zusammenhang spricht man von Software-defined Networking (oder Software-defined Storage), da Funktionen nicht mehr über die Geräte, also die Hardware gesteuert werden. Es reicht also aus, im Unternehmen einfache und günstige Hardware einzusetzen, etwa im Speicher- und Netzwerkbereich.

Weitere Details, wie sich mit der Cloud-Technologie Kostensenkungen realisieren lassen und eine serviceorientierte IT aufgebaut werden kann, können Sie im ausführlichen Whitepaper "Kosten-Nutzen-Analyse zu Clouds: So profitiert Ihr Unternehmen von einer privaten Cloud nachlesen.

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Kapazitäten und Ressourcen anpassen

Sämtliche Ressourcen wie Speicher, Daten oder Anwendungen lassen sich als Services bereitstellen. Das erfolgt praktischerweise ähnlich wie bei einer Public Cloud im Self-Service. Im Gegensatz zur Public Cloud behält das Unternehmen beim Private-Cloud-Modell aber die volle Kontrolle über Hardware, Daten und Dienste.

Werden mehr oder weniger Ressourcen benötigt, lassen sie sich bedarfsgerecht beziehen. Unternehmen bleiben unabhängig von Nutzungsschwankungen, selbst wenn temporär Spitzenlasten auftreten. Dabei lassen sich Kapazitätsanpassungen in der Regel automatisch, schnell und ohne große Vorlaufzeiten vornehmen. Das funktioniert natürlich auch, wenn Services und Kapazitäten nicht mehr benötigt werden. Deren Bezug kann auch sehr kurzfristig beendet werden.

Effiziente Hardware-Nutzung

Deutliche Kostenvorteile ergeben sich aber nicht nur durch die effizientere Hardware-Nutzung, sondern auch durch einen geringeren administrativen Aufwand. Viele Cloud-Services können im Self-Service bezogen werden. Installations- oder Anpassungsprozesse entfallen weitgehen, so dass in den IT-Abteilungen Ressourcen für andere Aufgaben frei werden.

Bei dem Self-Service-Modell lässt sich jederzeit nachvollziehen, welche Services von wem genutzt wurden. So ist es ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand möglich, die tatsächlich angefallenen IT-Kosten aufzuschlüsseln und den einzelnen Abteilung oder Kostenstelle zuzuordnen. Die Kosten können intern verrechnet, aber auch für eine bessere Bewertung und fundierte Prognose von Geschäftsprozessen herangezogen werden.

Außerdem stehen Cloud-Services rund um die Uhr zur Verfügung, so dass ein Zugriff darauf jederzeit darauf möglich ist. Das gilt auch selbst bei Wartung oder Ausfall, da Cloud-Lösungen redundant und Ressourcen je nach Anforderung verteilbar sind. Eine hohe Ausfallsicherheit kann so garantiert werden.

Abhängig von der Betriebsgröße und vorher vorhandener IT-Infrastrukturen gehören außerdem Einsparungen durch niedrigere Strom- und Kühlkosten zu den Vorteilen einer Private Cloud. Da weniger Geräte im Unternehmen selbst zum Einsatz kommen, fallen zudem auch Kosten für langfristige Lizenz-, Support- und Wartungsvereinbarungen geringer aus.

Von der Cloud profitieren

Im Wesentlichen ergeben sich durch Private-Cloud-Lösungen wirtschaftliche Vorteile unmittelbar durch das Outsourcen von Rechenzentren. Einsparpotenzial ergib sich somit durch:

  • Flexibilität, Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit,

  • Automatisierung von Service-Anfragen,

  • die Nutzung von Self-Service-Optionen,

  • niedrigere Kosten für Lizenzen, Support und Wartung,

  • höhere Transparenz.

Verwaltungslösungen nutzen

Damit diese wirtschaftlichen Vorteile im vollen Umfang genutzt werden können, gibt es beispielsweise bei den Cloud-Lösungen von Dell unterschiedliche Tools für die Verwaltung der Cloud-Dienste. Diese Verwaltungslösungen unterstützen die IT-Teams in den Unternehmen auch in heterogenen Rechenzentrumsumgebungen. Sie verfügen über Kontrollfunktionen für die Auslastung und Nutzung der unterschiedlichen Ressourcen. Diese Überwachungsfunktionen liefern detaillierte Informationen zur Leistung von Anwendungen und Rechenlasten. So kann die Leistung optimiert, angepasst und prognostizierbare Service-Level-Vereinbarungen getroffen werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, Automatisierungs- und Self- Service-Funktionen bereit zu stellen.

Und schließlich können Verwaltungs-Tools wie der Cloud Manager von Dell auch Sicherheitsfunktionen steuern und überwachen. So lassen sich strenge Zugriffssteuerungen ebenso verwalten wie die Verschlüsselung oder eine erweiterte Benutzerauthentifizierung. IT-Verantwortliche im Unternehmen können auf bestimmte Personen zugeschnittene Zugriffsrechte und -stufen für die Cloud-Umgebung definieren und zuweisen. So bleiben die Daten in der Private Cloud sicher.

Weitere Informationen:

Private oder Public Cloud - welche Lösung am besten passt

Wenn der Druck zu groß wird: Drei Gründe für eine private Cloud

Dell Cloud Client-Computing