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IT-Gehälter in den USA stagnieren

12.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nur für wenige IT-Experten in den USA gibt es im kommenden Jahr mehr Geld, wie die IT-Gehaltsstudie von Janco Associates in Park City, Utah, belegt. Dagegen gehen die Marktforscher davon aus, dass der anhaltende Trend zum Outsourcing von IT-Jobs sich weiterhin negativ auf den US-amerikanischen und kanadischen Arbeitsmarkt auswirken wird. Die befragten Firmen gaben sogar an, dass die Entlohnung sogar durchschnittlich um zirka ein Prozent gesunken ist. Bei mittelständischen Firmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 500 Millionen Dollar ging das Jahresgehalt von IT-Mitarbeitern innerhalb der letzten drei Monate 2004 im Schnitt von rund 76.300 auf 75.400 Dollar zurück. In Großunternehmen mit mehr als 500 Millionen Dollar Umsatz sank das Salär in der Zeit von Juni 2004 bis Januar 2005 im Schnitt von 80.600 Dollar auf 80.300 Dollar.

Lediglich die Gehälter von Führungskräften (CIOs) stiegen um durchschnittlich 1,35 Prozent von 169.500 auf 171.800 Dollar. In Großunternehmen erhöhten sich die Löhne um 4,16 Prozent und rangieren zwischen 162.800 Dollar und 169.600 Dollar. Die Marktforscher führen diesen Anstieg hauptsächlich auf Bonuszahlungen aufgrund von erfolgreicher Arbeit zurück.

Doch Geld ist längst nicht alles - selbst in den USA wächst die Zahl derer, die zugunsten von mehr Freizeit auf Teile ihres Gehalts verzichten würden. Danach gefragt, ob 5000 Dollar oder Freizeit attraktiver wären, entschieden sich immerhin 39 Prozent für einen längeren Urlaub. In der gleichen Befragung von Salary.com vor drei Jahren sprachen sich 33 Prozent für einen Freizeitausgleich aus. (iw)