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IT-Freiberufler: Die meisten Aufträge kommen von den Banken

15.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Banken und Finanzdienstleister bleiben die wichtigsten Auftraggeber für selbständige IT-Experten: Fast jedes fünfte Projektangebot kam im ersten Quartal 2005 aus diesem Umfeld. Das ergab die aktuelle Auswertung des IT-Projektportals Gulp, das über 16.000 Projekteinsätze bei 403 großen Unternehmen untersuchte. Allerdings setzt die Finanzbranche nicht mehr so stark auf Freiberufler wie etwa im Jahr 2001, als 30 Prozent aller Projekte auf das Konto der Banken gingen.

Mittlerweile eröffnen sich auch in anderen Branchen wie der Telekommunikation, Elektronik und Automotive gute Perspektiven für IT-Selbständige: 16 Prozent aller Projekte vergab im ersten Quartal 2005 die TK-Branche und 13 Prozent die Elektronikindustrie. Als Auftraggeber spielt auch die Automotive-Industrie eine wichtigere Rolle als noch vor vier Jahren: Damals fanden 4,4 Prozent der Projekte für Freiberufler hier statt, heute sind es doppelt so viele.

Dass nicht nur die Banken, sondern auch andere Branchen zu wichtigen Auftraggebern der selbständigen IT-Experten gehören, wertet Gulp-Geschäftsführer Karl Trageiser als positiv: " Eine breitere Aufstellung gibt dauerhaft mehr Sicherheit gegenüber großen Krisen. Außerdem führen die unterschiedlichsten Ansprüche aus den verschiedenen Branchen auch zu mehr fachlicher Vielfalt." ( am)