IT-Job-Index von Robert Half

IT-Fachkräfte verstärkt in Stuttgart gesucht

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Der Arbeitsmarkt für IT-Experten befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Der Vergleich einzelner Städte durch den Personaldienstleister Robert Half zeigt, dass lediglich die Region Stuttgart einen Anstieg offener Jobangebote verzeichnet.
Christian Umbs von Robert Half: Stuttgarter IT-Jobmarkt boomt
Christian Umbs von Robert Half: Stuttgarter IT-Jobmarkt boomt
Foto: Robert Half Technology

Die Anzahl der Arbeitsangebote auf dem IT-Markt ist deutschlandweit zurückgegangen. Allein die Metropolregion Stuttgart trotze dem Trend und hat im dritten Quartal rund 30 Prozent mehr Jobangebote zu bieten als ein Quartal zuvor. Das ergab die Untersuchung des Spezialdienstleisters für IT-Jobs Robert Half Technology.

Für den IT-Job-Index werden jedes Quartal 25 Online-Stellenportale und verschiedene Unternehmenswebseiten ausgewertet. Danach gab es im gesamten Bundesgebiet die meisten Ausschreibungen mit 274 freien Stellen für Java-Entwickler. Daneben sind Systemadministratoren mit 236 Angeboten und .NET-Entwickler mit 194 Stellenanzeigen besonders begehrt.

"Insbesondere durch die weiterhin boomende Automobilindustrie entsteht ein großes Angebot an Stellen für IT-Profis in Stuttgart", kommentiert Christian Umbs von Robert Half das Resultat der Untersuchung. Die Region setzt damit den Trend seit dem ersten Quartal fort und benötigt 995 IT-Spezialisten, was den zweiten Platz bei offenen Stellen bedeutet.

Führend bei der Anzahl von ausgeschriebenen IT-Jobs bleibt weiterhin München. Allerdings waren in der bayerischen Landeshauptstadt mit 2.019 offenen Stellen rund 400 Arbeitsplätze weniger zu vergeben als drei Monate zuvor. Bei der Analyse des Arbeitsmarktes berücksichtigten die Jobdienstleister zudem Hamburg, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf. In diesen Städten sank die Zahl der Ausschreibungen.