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IT-Experten sind immer weniger gefragt

18.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den ersten fünf Monaten 2003 sank die Zahl der offenen IT-Stellen um rund 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von 15 auf 13 Prozent zurückgegangen ist der Anteil der IT-Jobs an sämtlichen ausgeschriebenen Positionen. Alle Branchen bieten weniger IT-Positionen an, besonders auffällig aber ist der Schwund bei den Finanzdienstleistern. Zudem sind manche IT-Profile besonders stark betroffen.

So gingen laut Adecco die freien Stellen für Netz- und Internet-Experten um fast 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Am besten sieht es noch für CAD/CAM-Profis aus, hier lag das Minus bei 35 Prozent.

Wer in der IT-Branche Fuß fassen will, hat zurzeit noch am ehesten gute Chancen in Nordrhein-Westfalen. Die Zahl der ausgeschriebenen Jobs beträgt 1284, was einem Rückgang von rund 50 Prozent entspricht. Stärker ist der Einbruch in Bayern. Der Freistaat leidet besonders unter der Krise der IT-Industrie. Im ehemaligen High-Tech-Musterland schrieben die Firmen gerade mal 858 Computerstellen aus (Vorjahr 2264) und landeten damit nur auf Platz drei hinter Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (881 Stellen). (ho)