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IT-Dienstleister bleiben pessimistisch

Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Die schwache Auftragslage gibt den IT-Serviceanbietern in Deutschland wenig Anlass zur Hoffnung.

Die IT-Dienstleister in Deutschland haben zum sechsten Mal in Folge eine schlechtere Geschäftslage gemeldet. Die Umfrage des Ifo-Instituts ergab für den Indikator im Juni 2009 ein Saldo von minus 16 Prozent. Im Dezember 2008 hatte das Saldo noch bei plus 32 Prozent gelegen. 45 Prozent der befragten Unternehmen empfanden ihren Auftragsbestand als zu klein, nur neun Prozent meldeten hier eine positive Entwicklung.

Auch für die nächsten zwei bis drei Monate sehen die IT-Dienstleister wenig Umsatzchancen. Bezüglich ihrer Perspektiven für das nächste halbe Jahr sind sie aber optimistischer als noch im Mai, eine Haltung, die sich schon seit Juni abzeichnet. Erstmals seit September letzten Jahres ist hier ein positiver Saldo im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Auch der Personalabbau verlangsamt sich etwas.